Vorerst keine privaten Arbeiten an Elektroanlangen von Pächtern
aufgrund einer Pächterin, deren Namen ich hier nicht erwähne, werde ich vorerst keine privaten Arbeiten an Elektroanlagen innerhalb der Gärten mehr anbieten.
Kurz erklärt.
Nach Begehung der Anlage, der Erklärung was an Arbeiten anfällt und wie hoch die Vergütung pro Stunde ist, habe ich besagter Pächterin einen Kostenvoranschlag über die Materialkosten erstellt. Hierbei ist der Posten der Vergütung erst einmal außen vor geblieben, da die benötigte tatsächlich Zeit unkalkulierbar ist. Als Richtwert gab ich jedoch bei der Zeit mündlich etwa 7 Stunden an.
Nach der Übersendung des Kostenvoranschlags per Mail kam erst einmal keine Antwort, ob der Preis okay ist und die Arbeiten beginnen können. Erst auf Nachfrage wurde das okay gegeben. Hier hätte die Frage nach den Kosten für Vergütung nochmals geklärt werden, was aber nicht geschah. Also schien aus meiner Sicht alles im grünen Bereich. Nachdem ich die Arbeiten begonnen hatte, konnte ich diese nicht am selbigen Tag beenden, da die Pächter an jenem Tag noch eine weitere Vereinsfeierlichkeit besuchen wollten. Somit habe ich mich mit dem Auftraggeber auf eine neue Terminabsprache geeinigt.
Etwa zwei Wochen später, zum 50-Jährigen unserer Anlage fragte ich den Auftraggeber nochmals bezüglich eines Termins, um die restlichen Arbeiten erledigen zu können. Er meinte, er meldet sich. Die ersten Arbeiten fanden Anfang Juli 2026 statt. Da ich bis zum 18. August 2026 noch immer keine Informationen hatte, wann es denn weitergehen könnte, schrieb ich die Abschlussrechnung. Diese sendete ich per Mail zu, mit dem Hinweis, diese bis zum Tag X zu überweisen.
Auch hier kam keine weitere Reaktion. Über weitere Wege versuchte ich, die Rechnung an die Auftraggeber zu bringen. Letztlich ereilte mich Mitte September 2025 ein Schreiben per Mail, in dem eine Menge an Fragen aufgeworfen wurden. Zwischenzeitlich hatte ich auch per SMS und Direktzustellung (Rechnung am Gartentor) versucht Kontakt herzustellen.
In jener Mail vom September 2026 wurde die Rechnung angefochten. Die Vergütung (üblicherweise 15 Euro) wären zu hoch. Die Auftraggeber gingen von 10 Euro wegen der Gemeinnützigkeit aus. Private Arbeiten in Gärten sind nicht gemeinnützig. Einzig im Verein werden Arbeiten als gemeinnützig angesehen und dementsprechend vergütet. Zudem sollte auf der Rechnung die Arbeitszeit für die ausgeführten Arbeiten aufgeschlüsselt werden. Gesagt getan, Gewährleistung, Aufschlüsselung und der Hinweis, dass mit dieser Rechnung die Arbeiten beendet sind, wurden dem Auftraggeber zurückgesendet. Dabei wurden dann noch Posten, die ich in der vorhergehenden Rechnung (die ja nicht "professionell" genug war, hinzugefügt), so dass alles bis ins Detail abgerechnet wurde und sich die Rechnung nochmals um gut 20 Euro erhöhte.
Zum Punkt der Kommunikation bezüglich eines Folgetermins wurde folgendes geschrieben: " Aufgrund der Sommer-
und Ferienzeit haben wir zunächst von einer Kontaktaufnahme abgesehen, da wir davon
ausgegangen sind, dass Du ebenfalls anderweitig eingespannt bist." Es gibt so viele Möglichkeiten mich zu kontaktieren, sei es per E-Mail, per Telefon, per SMS, persönlich, ja, sogar bei Vorstandssitzungen wäre eine Kontaktmöglichkeit gewesen. Zudem war die Liste freier Termine hier auf dieser Seite einige Monate öffentlich ersichtlich. Somit liegt aus meiner Sicht ein Versäumnis seitens der Auftraggeber vor, sich bei mir zu melden, zumal ich, wie bereits erwähnt, nachgefragt habe (wofür es sogar Zeugen gibt).
Was hier einige Leute vergessen: Ich bin keine Firma, die für euch die Arbeiten macht. Ich mache dies in meiner Freizeit und bisher hat dies auch immer geklappt. Ich gebe euch die Preise für Material 1 zu 1 weiter, zudem suche ich auch die günstigsten Preise raus und schlage nichts rauf. Ich erstelle euch eine Rechnung mit der Auflistung der Materialkosten und der zuvor abgesprochenen Vergütung inklusive der benötigten Zeit, sowie die Orignialrechnung der Einkäufe/Bestellungen. Zudem warte ich mit den Arbeiten, nachdem ihr den Voranschlag erhalten habt, bis ihr euer Okay gebt und wir einen Termin gefunden haben, wann die Arbeiten erledigt werden.
Kurz gesagt zum Ablauf. Begehung, Kostenvoranschlag, "OKAY", Termin, Arbeiten, Rechnung, Bezahlung. Hat bisher funktioniert, jedoch bei besagten Pächtern scheint dies nicht mehr zu reichen.
Folge der Zahlungsweigerung sind aus meiner Sicht Rückbau der bereits verbauten Materialien. Weitere Folge für den Pächter: Er ist mit dem Zeitpunkt des Rückbaus von der Energieversorgung getrennt. Weitere Folge für den Auftraggeber: Er muss ich eine Firma suchen, die die Arbeiten ausführt. Noch eine weitere Folge dieser Entscheidung: Ein deutlich höherer Preis für Material und Arbeitsleistung. Und als letzte Folge: So feilschen, wie mit mir, dass sie alles strittig machen, können sie mit Firmen nicht. Diese kommen mit Mahnkosten und letztlich auch mit Rückbau.
Fazit: Um in Zukunft derartigen Konfrontationen aus dem Weg zu gehen, habe ich mich entschlossen, private Arbeiten in Gärten nicht mehr anzubieten. Ihr dürft euch gerne bei der Pächerin bedanken.
Ein Dank gilt an dieser Stelle allen, die meine Arbeit geschätzt und gewürdigt haben.